Nationale Fairtrade-Organisationen

So kommen faire Produkte in die Regale

Konsumentin im Supermarkt

Nationale Fairtrade-Organisationen wie der gemeinnützige Verein TransFair, sind in über 26 Ländern in Europa, Nordamerika, Afrika, Asien und Ozeanien tätig. Ihre Aufgabe ist es, innerhalb ihrer Landesgrenzen die Bekanntheit von Fairtrade in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik zu fördern. Fairtrade International listet alle Organisationen mit Kontaktdaten auf seiner Website auf.

Sie sind außerdem zuständig für Lizenzverträge mit Unternehmen, die mit Fairtrade zusammenarbeiten möchten, das Fairtrade-Siegel auf ihren Produkten auf dem jeweiligen nationalen Markt verwenden möchten und die damit einher gehenden Beratungen und Serviceleistungen für Handelspartner.

Die nationalen Fairtrade-Organisationen bestimmen gleichberechtigt mit den Produzentennetzwerken in der Generalversammlung die Ausrichtung des Fairtrade-Systems und entsenden wie die Produzentennetzwerke vier Vertreterinnen und Vertreter in den Fairtrade-Vorstand, der die Fairtrade-Strategie beschließt und die Fairtrade-Mindestpreise, -Prämien und -Standards verabschiedet.

Fairtrade Marketingorganisationen für neue Märkte

Zudem gibt es acht Fairtrade Marketingorganisationen, die Fairtrade auf neuen Märkten etablieren: Fairtrade Brazil, Fairtrade Czech Republic & Slovakia, Fairtrade Hong Kong Foundation, Fairtrade Foundation India, Fairtrade Eastern Africa, Fairtrade Marketing Organization of the Philippines, Fairtrade Korea - The Europe-Korea Foundation und Fairtrade Taiwan. Im Gegensatz zu den nationalen Fairtrade-Organisationen schließen sie keine Lizenzverträge mit den Partner-Firmen in ihren Ländern ab, hierfür ist in diesem Fall Fairtrade International zuständig.