Stärkung des kleinbäuerlichen Kaffeeanbaus in Honduras

Laufzeit: 2016 – 2019

MitarbeiterInnen der Produzenten-Organisation COAQUIL

Erwartete Wirkung

Das Projekt soll die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kaffeekleinbauern verbessern und einen Beitrag zum langfristigen Erhalt des kleinbäuerlichen Anbaus von hochwertigem Kaffee in Honduras leisten.

Partner vor Ort

Rund 3.200 Kaffeekleinbauernfamilien in 16 Fairtrade-zertifizierten Kooperativen beteiligen sich an dem Projekt, circa ein Viertel der teilnehmenden Kaffeefarmen werden von Frauen geleitet. Die Umsetzung vor Ort leitet das Netzwerk Fairtrade-zertifizierten Kaffeekleinbauernkooperativen in Honduras.

Projektziele

  1. Verbesserter Umgang mit Klimawandelfolgen und Umweltschutz
  2. Steigerung der Erntemengen und Qualität des Kaffees
  3. Verbesserte Weiterverarbeitungskapazitäten, Marketing- und Vertriebsstrukturen vor Ort
  4. Stärkung der Strukturen und Dienstleistungen der Kooperativen für ihre Mitglieder
  5. Steigerung der Teilhabe von Frauen und Jugendlichen in den Kooperativen

Projektbeschreibung

„Dieses Projekt berührt die Herzen vieler unserer Kleinbauern. Die Beteiligung der Jugendlichen und der Frauen an der Arbeit unserer Kooperative hat sich sehr verbessert.“

Isela Vásquez, Fairtrade Produzentenorganisation COAQUIL

Honduras ist eines der wichtigsten Herkunftsländer für Fairtrade-zertifizierten Kaffee in Deutschland. Die Kleinbauernfamilien haben jedoch mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen. Höhere Temperaturen und unregelmäßigere Regenfälle in Folge des Klimawandels haben zu vermehrtem Schädlings-und Krankheitsbefall und teilweise zum Absterben der Kaffeesträucher geführt – hohe Ernte- und Qualitätseinbußen sind die Folge.

Das Projekt unterstützt die Kleinbauern und -bäuerinnen dabei, mit den Klimawandelfolgen umzugehen, eigene Weiterverarbeitungskapazitäten zu erhöhen, lokale Märkte zu erschließen und in die weitere Verbesserung der Strukturen und Prozesse in den Kooperativen zu investieren, so dass der Kaffeeanbau auch für die folgenden Generationen eine langfristige Perspektive bietet.

Logo Aldi-Süd

Dieses Projekt erhält finanzielle Unterstützung von Aldi Süd. Im Rahmen einer langfristigen programmatischen Arbeit von Fairtrade zur Stärkung von Kaffeekleinbauernorganisationen in Zentral- und Südamerika haben Aldi Süd und Fairtrade Deutschland eine vierjährige Kooperation in Honduras vereinbart.

Frauen in Aktion

Rosa Sarmiento ist Vorsitzende der „Mujeres en Acción” (Frauenaktionsgruppe) der honduranischen Kaffeekooperative Flor del Pino. Im Interview berichtet sie über die positiven Entwicklungen ihrer Arbeit durch das Fairtrade-Projekt.