Kempten ist Fairtrade-Town!

Bundesminister Dr. Gerd Müller würdigte das Engagement der Fairtrade-Town Kempten und verlieh den Titel an die Kommune im Allgäu.

In Kempten würdigte ein ganz besonderer Gast das Engagement der zahlreichen Aktiven zum Fairen Handel: Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller überreichte am 13. April Oberbürgermeister Thomas Kiechle die Urkunde als Fairtrade-Town. In seinem Wahlkreis übernahm Bundesminister Dr. Gerd Müller die Schirmherrschaft für die Kemptener Fairtrade-Towns Aktivitäten und zeigte so die Unterstützung seines Ministeriums für den Fairen Handel in Kommunen.

Herausragendes Engagement in Kempten

Die fünf Kriterien der Kampagne hat Kempten mehr als erfüllt und der Faire Handel ist fest in der städtischen Agenda verankert. Neben der städtischen Verwaltung sind auch die lokalen Geschäfte, Cafés, Restaurants sowie Schulen, Vereine und kirchlichen Gemeinden aktiv. In Kempten wir das Thema Nachhaltigkeit großgeschrieben und die Fairtrade-Towns Aktionen sind in einen übergeordneten Masterplan zum Thema Nachhaltigkeit eingebettet. Bundesminister Dr. Gerd Müller betonte in seiner Rede die Vorbildfunktion der Stadt und die Bedeutung deutscher Kommunen als wichtiger Partner in der Entwicklungspolitik. Oberbürgermeister Thomas Kiechle nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle Engagierten stolz entgegen. Für die Akteure in Kempten ist der Titel auch ein Anstoß für ein weiterführendes Engagement.

Kempten: 320. Fairtrade-Town in Deutschland

Die Kampagne Fairtrade-Towns liegt im Trend. Bundesweit gibt es derzeit 320 engagierte Kommunen, die den Titel Fairtrade-Town tragen. Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat stark machen.



Weiterführenden Informationen

Website zur Kampagne: www.fairtrade-towns.de