Quinoa

Das beliebte Getreide aus Südamerika

Quinoa-Bäuerin auf dem Feld

Quinoa stammt aus Südamerika und gedeiht in subtropischen Höhenlagen bis über 4.000 Meter, wo andere Getreideformen nicht mehr angebaut werden können. Es werden jährlich weltweit  rund  80.000  Tonnen  Quinoa produziert, rund 90 Prozent davon in den Andenländern Bolivien und Peru, und 6 Prozent in den USA. In Südamerika ist Quinoa seit 6.000 Jahren ein Hauptnahrungsmittel, aber auch im globalen Norden ist Quinoa auf dem Vormarsch. Geerntet wird Quinoa per Hand, einmal im Jahr.

Herausforderungen

  • Die heutige Nachfrage kann kaum mehr gedeckt werden und der Preis von Quinoa hat sich innerhalb kurzer Zeit verdreifacht. Allerdings hat sich dadurch auch der Wettbewerbsdruck erhöht und es ist zu einer Verbreitung nicht nachhaltiger Anbaumethoden gekommen.
  • Die Anbaugebiete werden durch die gestiegene Nachfrage immer weiter ausgedehnt. Dies hat Folgen für das sensible Ökosystem der Andenländer.
  • Die langfristige Wirtschaftlichkeit der Industrie ist durch die oben genannten Punkte gefährdet

Warum Fairtrade den Unterschied macht

  • Fairtrade fördert den nachhaltigen Quinoaanbau, damit das ökologische Gleichgewicht in den Anbauregionen erhalten bleibt.
  • Fairtrade ermöglicht eine langfristige Einkommensquelle und so für finanzielle Stabilität zu sorgen
  • Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme dank Mitbestimmung in demokratisch organisierten Kooperativen
  • Fairtrade-Prämien ermöglichen nebst Investitionen in Produktivität und Qualität, Entwicklungsprojekte sowie den Bau von Schulen, Investitionen in Wasserprojekte oder medizinische Versorgung

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Die Fairtrade-Standards

Ökonomisch - Ökologisch - Sozial: Regelwerk des fairen Handels

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