Fairtrade-Rosen von der Lamorna Limited Blumenfarm

Die Lamorna Limited Rosenfarm liegt an der Moi South Lake Straße circa zwölf Kilometer von der nächst größeren Stadt Naivasha im Süden Kenias entfernt. Bereits vor der Gründung der familiengeführten Produzenten-Kooperative gab es die Bestrebung der Kooperativengründer höhere Standards bei der Rosenproduktion in Kenia zu verankern. Seit 2017 ist die Kooperative nun Fairtrade-zertifiziert.

Fairtrade-Rosen von der Lamorna Limited Blumenfarm

Durch die Fairtrade-Standards können sich Produzenten und Produzentinnen aus eigener Kraft stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern.

Lamorna Limited

P.O. Box 569-20117
20117 Naivasha
Kenya

Gründung und Anbaufläche von Lamorna Limited

Lamorna Limited wurde im Jahre 2003 gegründet. Die ersten beiden Gewächshäuser für den Rosenanbau sind 2004 erbaut und bepflanzt worden. Mittlerweile umfasst Lamorna 1 (LAM1) eine Anbaufläche von ca. 13 Hektar. 2011 hat Lamorna Limited eine weitere Farm erworben, die nun unter dem Namen LAM 2 bekannt ist. Dabei umfassen LAM 1 und LAM 2 eine gesamte Anbaufläche von etwa 22 Hektar.

 

Die Wasserversorung der Blumen-Kooperative

Die Wasserversorgung der Farm erfolgt über einen Sumpf, der am Fuße der Farm liegt. Dieser Sumpf erhält sein Wasser über den angrenzenden See Naivasha. Die Lage der Farm und des Sees im Rift Valley auf 1.800 höhen Metern und die Luftfeuchtigkeit von durchschnittlichen 74 Prozent eignet sich hervorragend für den Anbau von Rosen.

 

Anzahl der Angestellten und Weiterverarbeitung

Auf der Lamonra Limited Blumenfarm sind circa 470 Arbeiterinnen und Arbeiter angestellt, wobei davon etwa zwei Drittel Frauen und ein Drittel Männer sind. Die Produktverarbeitung von LAM 1 erfolgt ausschließlich auf dem Grundstück der Lamonra Limited Blumenfarm. Während alle Rosen, die auf LAM 2 produziert werden bei Nini Limited, einer angrenzenden Blumenfarm, weiterverarbeitet und verschickt werden.

 

Fairtrade und die Kooperative

Die Kooperative profitiert von der Fairtrade-Zertifizierung durch eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensumständen. Mindeststandards gewährleisten unter anderem, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter unabhängig vom Weltmarktpreis einen fairen Preis für ihre Arbeit erhalten.

 

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