Die Blumenfarm Magana Flowers in Kenia

Die Rosen von Magana Flowers gedeihen in modernen Gewächshäusern am Rande der Stadt Kikuyu, unweit der Hauptstadt Nairobi von wo aus sie nach Deutschland transportiert werden. Auf insgesamt 18 Hektar kümmern sich rund 540 Arbeiterinnen und Arbeiter um die einzelnen Schritte der Rosenproduktion – von der Aufzucht bis zur versandfertigen Verpackung.

Teaserbild

Die Blumenfarm Magana Flowers in Kenia

65 Prozent der Beschäftigten bei Magana Flowers sind weiblich.

Magana Flowers Kenya Ltd

P.O. Box 14618
Nairobi
Kenia

Im Vergleich zu konventionellen Blumenfarmen ist bei Magana vieles anders: So liegen die Löhne über den gesetzlichen Mindestlöhnen und Arbeiterfamilien erhalten eine kostenlose Gesundheitsversorgung. Vor allem für die Arbeiterinnen auf der Farm hat sich im Zuge der Fairtrade-Zertifizierung vieles verbessert: Heute haben die Mütter Anspruch auf drei Monate Mutterschutz bei vollem Lohn und dürfen während der Stillzeit eine Stunde mehr pausieren - und das ohne Lohnverlust. Aber auch an die Zeit danach wurde gedacht: Das Angebot einer Kinderkrippe bietet den jungen Müttern Entlastung und die Möglichkeit, weiterhin arbeiten zu gehen.

Neben den sozialen Verbesserungen legt Magana viel Wert auf nachhaltige Anbaumethoden. Sechs Reservoirs für die Sammlung von Regenwasser und Wiederverwertungssystem von überschüssigem Gieß- und Nutzwasser sorgen heute dafür, dass 75 Prozent weniger Wasser aus dem Fluss abgeführt werden muss. Außerdem pflanzt Magana in einem eigens dafür bereitgestellten Aufforstungsgebiet jährlich neue 20.000 Baumsetzlinge auf der Farm.

Wie alle Faitrade-zertifizierten Farmen hat Magana Flowers einen ‚Joint Body’, einen Gemeinschaftsrat der Arbeiterinnen und Arbeiter. Hier wird unter anderem darüber entschieden, was mit den Mehreinnahmen aus der Fairtrade-Prämie geschehen soll. Seit 2004, dem Erhalt der ersten Fairtrade-Prämie, konnten so schon viele Veränderungen zum Wohle der Beschäftigten erzielt werden:


  • Unterstützung des Altersheimes der Gemeinde Kikuyu

  • Kauf von Moskitonetzen für alle Beschäftigen

  • Übernahme der laufenden Kosten der Kinderkrippe

  • Aufklärungsarbeit und Impfungen zur Prävention von Krankheiten

 

Teaserbild
Teaserbild
Zurück