Die Blumenfarm Luxaflor-Roses in Simbabwe

In Simbabwe liegt die Rosenfarm Luxaflor Roses nördlich der Hauptstadt Harare in der Mashonaland Central Provinz. Auf rund zehn Hektar werden dort unterschiedliche Rosen für den europäischen und amerikanischen Markt angepflanzt. Im Jahr 2009 ließ sich die Rosenfarm Fairtrade zertifizieren und seither profitieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spürbar von den verbesserten Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Luxaflor Roses

Die Blumenfarm Luxaflor-Roses in Simbabwe

Luxaflor Roses


Harare
Zimbabwe

Das Unternehmen Luxaflor Roses in Simbabwe

Die Rosenfarm Luxaflor Roses liegt etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt Harare entfernt, rund 1500m über dem Meeresspiegel. Das tropisch-wechselfeuchte Klima rund um die Luxaflor Blumenfarm wird durch die Höhenlage gemildert und bietet dadurch ideale Voraussetzungen um die unterschiedlichsten Arten von Blumen anzupflanzen.

Zurzeit gilt Simbabwe als eines der ärmsten Länder der Welt. Viele Arbeitslose, große Armut und traurige Zukunftsperspektiven spiegeln heute den Alltag vieler Menschen in Simbabwe wider. Neben medizinischer Versorgung ist es in dem Land mittlerweile auch schwierig an Grundnahrungsmittel wie Brot, Fleisch und Speiseöl zu kommen.

 

Fu
Hilfe durch Faire Handelsbeziehungen:

Um diesen Problemen entgegenzuwirken hat sich Luxaflor Roses im Jahr 2009 dazu entschieden, ihren ganzen Anbau nach den Fairtrade-Standards durchzuführen. Längere Arbeitsverträge, ein festgelegter Fairtrade-Mindestpreis und die Fairtrade-Prämie tragen dazu bei, dass die Lebens-und Arbeitssituation der Beschäftigten spürbar verbessert werden. Denn mit Hilfe der Fairtrade-Prämie konnten schon eine Vielzahl an Projekten finanziert werden:

 

Rosenernte bei Luxaflor
Bessere Lebensbedingungen:

Für die gesundheitliche Betreuung der Arbeiterinnen und Arbeiter wurde ein Krankenhaus gebaut, mithilfe der Fairtrade-Prämie kann zudem eine ausreichende Bereitstellung von Medikamenten sichergestellt werden. Die Immunschwäche-Krankheit Aids ist weiterhin eine große Bedrohung für die Bevölkerung Simbabwes. Es wird davon ausgegangen, dass jeder zehnte Simbabwer mit dem tödlichen Virus infiziert ist. Um eine Ausbreitung zu vermeiden und auf die Gefahren aufmerksam zu machen, werden regelmäßig Aufklärungsprogramme für die Gemeinschaft angeboten.
Die Kleinbauernfamilien profitieren beispielsweise auch bei der Freizeitgestaltung von den Plantagen, wo sie mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Fußball- oder Korbballspielen und gemeinsam kulturellen Aktivitäten nachgehen können.
Ferner wurde für die Kinder der Beschäftigten eine Kindertagesstätte eingerichtet. Die Einrichtung bietet den Kindern kostenloses Essen an. Für die älteren Kinder wird die Prämie genutzt um die Schulgebühren zu bezahlen und damit die Zukunft der Kinder zu fördern.


Bessere Umweltbedingungen:

Der Anbau von Rosen und Schnittblumen erfordert den Einsatz von Chemikalien (beispielsweise Pestizide). Während der Regenzeit werden die meisten dieser Chemikalien ausgewaschen und fließen flussabwärts, wo sie Fische und anderes Leben im Wasser töten. Darüber hinaus wird oftmals für Plantagearbeiterinnen und Plantagearbeiter keine Schutzkleidung bei der Benutzung für die Chemikalien bereit gestellt.
Fairtrade liegt nicht nur das Wohl der Angestellten am Herzen sondern auch der Umweltgedanke spielt eine bedeutsame Rolle: In Weiterbildungsprogrammen werden die Beschäftigten der Luxaflor-Blumenfarm über die Gefahren bei der Benutzung von Chemikalien aufgeklärt.
Um Verletzungen zu vermeiden müssen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Sicherheit der Arbeiter vorhanden sein. Eine detaillierte Auflistung von Sicherheitsvorschriften speziell für die Blumenproduktion schränkt den Gebrauch von Agro-Chemikalien ein und untersagt den Einsatz von verbotenen Pestiziden.

 

Ausbildung bei Luxaflor
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