Die Blumenfarm Linssen Roses aus Äthiopien

Die Blumenfarm des niederländischen Rosenfabrikanten Linssen befindet sich seit 2004 im Hochland Äthiopiens auf 2100 Metern in Addis Alem, am Fuße des Bergs Entoto. In den dort angesiedelten Gewächshäusern werden auf 50 Hektar 14 verschiedene Sorten Rosen nach Fairtrade-Standards angebaut. Auch ein umweltschonender Anbau spielt dabei eine wichtige Rolle. Pflückfrisch werden die Rosen direkt nach der Ernte in den 70 km entfernten Flughafen transportiert und anschließend per Flugzeug nach Europa geflogen.

Die Blumenfarm Linssen Roses aus Äthiopien

Linssen Roses ist die erste Fairtrade-zertifizierte Blumenfarm mit holländischen Wurzeln in Äthiopien.

Linssen Roses Ethiopia PLC

PO Box 5750
Addis Ababa
Äthiopien

Homepage
Nachhaltiges Wirtschaften
Im äthiopischen Sitz des Unternehmens Linssen Roses werden die verschiedensten Sorten Rosen angebaut. Die Aufzucht der Rosen erfolgt möglichst umweltschonend - jeder Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger wird genau aufgezeichnet und kontrolliert. Nach Möglichkeit werden anstatt chemischer Stoffe biologische Mittel eingesetzt, zudem sorgen eine gute und ausgewogene Bewässerung und ein durchdachter Düngemittelhaushalt dafür, dass die Pflanzen kräftiger und folglich weniger anfällig für Krankheiten sind. Außerdem wird der anfallende Abfall getrennt und bestmöglich durch Recycling wiederverwendet. Durch die hohe Lage auf 2100 Metern herrscht in der Gärtnerei ein eher kühles Klima, was der Qualität der Rosen besonders zu Gute kommt.

Soziale Verantwortung
Der Familienbetrieb legt nicht nur großen Wert auf Umweltschutz, sondern auch auf sozial verträgliches Wirtschaften. Ein gutes Verhältnis zu den 1400 Angestellten ist dem Unternehmen sehr wichtig - bezahlter Urlaub, ein fester Ruhetag pro Woche, Mutterschaftsurlaub, Hygiene und Sicherheit am Arbeitsplatz sind für Linssen Roses selbstverständlich. Alle Beschäftigten haben den Anspruch auf kostenlose medizinische Versorgung durch die Betriebsklinik. Linssen Roses engagierte sich zudem beim Bau eines Stadions, der Renovierung einer Grundschule und unterstützt zahlreiche Veranstaltungen vor Ort und in benachbarten Dörfern. Regelmäßig werden Beratungsveranstaltungen organisiert wobei alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Information und Fortbildungen zu diversen Themen, wie Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers, Umweltschutz oder HIV-Prävention bekommen.

Fairtrade-Prämie
Mithilfe der Fairtrade-Prämie konnten in den letzten Jahren schon mehrere Projekte durchgeführt werden: Fonds für Kleinkredite, der Bau eines Schulgeländes für die Kinder der Beschäftigten und Stipendien für die Oberschule sind einige der Projekte die sowohl den Arbeiterinnen und Arbeitern und ihren Familien, als auch der ganzen Dorfgemeinschaft zu Gute kommen. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die nicht in direkter Nähe von der Farm wohnen wurde ein kostenloser Transport eingerichtet.

 

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