Die Bananen-Kooperative ACPROBOQUEA in Peru

Die Bananenplantagen der Fairtrade-Kooperative ACPROBOQUEA erstrecken sich über 264 Hektar in Sullana, Peru. Das tropische Klima eignet sich ideal für den Bananenanbau, so können hier jährlich über 12.300 Tonnen geerntet werden.

Nach der Gründung im Jahr 2005 wurde die Kooperative 2009 Fairtrade-zertifiziert, was für die Mitglieder bessere Arbeits- und Lebensbedingungen bedeutet.

Die Bananen-Kooperative ACPROBOQUEA in Peru

ASOCIACION COMUNAL DE PRODUCTORES DE BANANO ORGANICO DE QUER

José María Rangel 937
Sullana
Peru

"Der Unterschied für uns Bauern ist der faire Preis und die Tatsache, dass ein Markt für unsere Produkte existiert. Nun blicken wir mit Zuversicht auf zukünftige Ernteerträge und unsere Einkommen."

Domingo Isaias Vidal Espinoza, Bananenbauer bei Acproboquea

Durch die Fairtrade-Standards können sich Kleinbäuerinnen und -bauern aus eigener Kraft stärken. Mithilfe der Fairtrade-Prämie können Gemeinschaftsprojekte realisiert und die Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Die über 360 Mitglieder der Kooperative profitieren bereits von erfolgreich realisierten Projekten:

Zur Steigerung der Produktivität wurde unter anderem der Bau und Unterhalt von Lagerräumen sowie die Errichtung von neuen Packstationen finanziert. Eine interne Qualitätssicherung wurde ins Leben gerufen, um die Arbeits- und Produktionsbedingungen zu kontrollieren. Bei Zertifizierungsfragen erhalten die Mitglieder technische Beratung. Der Bau einer Brücke für den Transport zum Lagerhaus trägt zur Verbesserung der Infrastruktur bei.

 

Bildung für die Zukunft

Die Fairtrade-Prämie fließt auch in die Bildung der Angehörigen der Kooperative: Die Anschaffung von Computern und Büromaterial für die Administration erleichtert die Verwaltung. Für die Kinder der Bauernfamilien beginnt die finanzielle Unterstützung schon bei der Einschulung, soll aber auch fortwährend eine Basisschulbildung für alle Mitglieder der Kooperative ermöglichen. So unterstützt Acproboquea den örtlichen Kindergarten, die Grund- und die weiterführende Schule mit Unterrichtsmaterial, finanziert zusätzliche Lehrkräfte und sorgt für Pausenverpflegung.

Nicht zuletzt wird auch die Sicherung der Gesundheitsvorsorge mit Hilfe der Einnahmen durch Fairtrade gewährleistet.

 

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