Kindernothilfe e.V.

Logo der Kindernothilfe

Seit über 55 Jahren unterstützt die Kindernothilfe als christliches Kinderhilfswerk weltweit Kinder in Not und setzt sich für ihre Rechte ein. Das Ziel der Kindernothilfe ist erreicht, wenn die Kinder und ihre Familien ein Leben in Würde und mit guten Zukunftsperspektiven führen können - ohne Armut, Elend und Gewalt. Fast zwei Millionen Mädchen und Jungen stärkt, schützt und beteiligt die Kindernothilfe derzeit in 31 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

1959 wurde der Verein Kindernothilfe gegründet, um armen Kindern in Indien ein besseres Leben zu ermöglichen. Mittlerweile gehören sie zu den größten Nichtregierungsorganisationen für Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Die Arbeit wird unterstützt durch rund 313.100 Spender, 1.000 ehrenamtliche Mitarbeiter, die Kindernothilfe-Stiftung sowie Schwesterorganisationen in Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Für den seriösen Umgang mit Spendengeldern erhält die Kindernothilfe seit 1992 jährlich das DZI-Spendensiegel. Im Rahmen des Transparenzpreises wurde die Kindernothilfe mehrmals für eine qualitativ hochwertige und transparente Berichterstattung ausgezeichnet.

Die Kindernothilfe ist Gründungsmitglied von TransFair und setzt sich neben der Verbesserung der Lebenssituation von benachteiligten Kindern auch für eine soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderung der Strukturen ein, um so Armut nachhaltig zu bekämpfen.

Durch Projekte der Armutsbekämpfung, besonders mit Selbsthilfegruppen, kann die Kindernothilfe mehreren hunderttausend Menschen weltweit nicht nur vage Hoffnung, sondern eine reale Lebensperspektive geben. Die Verbindung von oftmals biologischem Anbau, fairem Handel und Armutsbekämpfung ist uns als Kindernothilfe ein besonderes Anliegen. In lokalen Selbsthilfegruppen lernen Familien zum Beispiel nachhaltige Anbaumethoden. Die Ernten fallen besser aus und sie können mehr landwirtschaftliche Produkte verkaufen. Dadurch haben die Familien mehr Geld zur Verfügung: Jetzt können ihre Kinder in die Schule gehen, statt mitarbeiten zu müssen.