Hintergründe zu Fairtrade-Rosen

Fairtrade-Rosen-Facts

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Mit fairen Rosen für Frauenrechte

Bereits jede dritte verkaufte Rose in Deutschland trägt das Fairtrade-Siegel. Doch fair gehandelte Rosen stehen für mehr als faire Arbeitsbedingungen und bessere Löhne – sie stehen für den Kampf um mehr Geschlechtergerechtigkeit im globalen Süden.  

Was verbinden Sie mit einem Strauß Rosen? Für viele Menschen hierzulande steht die Rose für Stil und Eleganz, für ein Zeichen der Zuneigung – das ideale Geschenk an besondere Menschen.

Für viele Tausend Beschäftigte auf Blumenfarmen in Afrika und Lateinamerika steht die Rose jedoch vor allem für Eines: für ein Einkommen, mit dem sie ihre Familien ernähren können.

45 Prozent der auf Rosenfarmen Beschäftigten im globalen Süden sind weiblich. Sie ziehen, pflegen und ernten Milliarden Rosenstiele jährlich, auch und insbesondere für den deutschen Markt. Obwohl sie, so wie Millionen Frauen weltweit, mit der Führung des Haushalts, mit der Kindererziehung sowie mit ihrem zusätzlichen Einkommen eine immens wichtige Rolle im Rahmen der Familie und der gesamten Gesellschaft innehaben, haben sie selten die gleichen Rechte wie die Männer ihrer Gemeinschaft. Von eigenem Besitz ganz zu schweigen - im Gegenteil: Armut ist weiblich, wie zahlreiche soziologische Studien feststellen. Vor allem in ländlichen Gebieten des globalen Südens sind die Auswirkungen der Armut auf Frauen verheerend und lassen kaum Hoffnung auf eine Perspektive für ein besseres Leben.

Geschlechterdiskriminierung, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie niedrige Löhne sind einige der Probleme, mit denen Frauen in den Ländern des globalen Südens zu kämpfen haben.

Mit der Kampagne „Flower Power - Sag es mit fairen Rosen“ wollen wir zeigen: Es geht auch anders – mit Fairtrade! Entscheiden Sie sich beim nächsten Rosenkauf für Fairness mit Sti(e)l. Schon jede dritte in Deutschland erhältliche Rose trägt das Fairtrade-Siegel und trägt zur Stärkung von Frauenrechten bei.