Fashion Revolution

Aktionswoche vom 23. bis 29. April

Wir fordern mehr faire Textilien! Bild: Aktion zum Fashion Fairday
Logo des Fashion Revolution Days

Am 24. April 2013 stürzte in Bangladesch der Gebäudekomplex „Rana Plaza“ mit mehreren Textilfabriken ein. Die Katastrophe forderte über 1.100 Todesopfer und mehrere Tausend Verletzte. Seitdem erinnern Aktive mit dem Fashion Revolution Day überall auf der Welt an das Unglück. TransFair e.V. unterstützte die Kampagne mit einer Aktionswoche vom 23. bis 29. April.

In diesem Rahmen rief TransFair e.V. Aktive in Fairtrade-Towns, -Schools und -Universities sowie Akteure aus Politik und Wirtschaft auf, sich mit bundesweiten Aktionen und einer Social-Media-Kampagne gemeinsam für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einzusetzen. Auf Einladung des Vereins reisten zudem Fabrikmanager Amit Narke und Näher Hasmukh Dhodi der indischen Textilfabrik Purecotz ecolifestyles, die den Textilstandard vorantreibt, durch Deutschland und berichteten über ihre Arbeit.

Fairtrade-Textilstandard und -programm

Der Fairtrade-Textilstandard und das Textilprogramm sind ein umfassender Ansatz zur Stärkung von Arbeiterinnen und Arbeitern und zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.

Gemeinsam mit dem Standard für Baumwolle erreicht Fairtrade so jeden Schritt der Textillieferkette und zeigt, dass faire Produktion möglich ist.

Nun ist Zeit für eine Fashion Revolution!

#PushFairtrade

Schauen Sie sich die Social Media-Aktionen auf unserer PushFairtrade-Wall an.

Social Media Wall >

Mitarbeiter-Blog

MitarbeiterInnen von TransFair e.V. bloggen über ihre Eindrücke zur Fashion Revolution 2018.

Blog-Beiträge zur Fashion Revolution >

Amit Narke und Hasmukh Dhodi, Gäste zur fashion Revolution. Bild: Dominik Jakob
Amit Narke (links) und Hasmukh Dhodi, die Gäste zur Fashion Revolution. Bild: Dominik Jakob

Rundreise: Unsere Gäste aus Indien zur Fashion Revolution

Amit Narke ist Gründer und Geschäftsführer der indischen Textilfabrik Purecotz ecolifestyles pvt ltd und bringt seit der Gründung vor fast 20 Jahren nachhaltige Kleidungsproduktion, das Wohl seiner Arbeiter*innen mit betriebswirtschaftlichen Interessen in Einklang. Heute beschäftigt Purecotz mehr als 400 Menschen und produziert jährlich mehr als eine Million Artikel aus reiner Bio-Baumwolle. Die Fabrik produziert unter anderem für Melawear und arbeitet an der Umsetzung des Fairtrade-Textilstandards.

Hasmukh Dhodi arbeitet seit der Unternehmensgründung bei Purecotz und konnte in wenigen Jahren vom Näher in die Produktionsprüfung aufsteigen. Bei seinem Job profitiert er unmittelbar von Fairtrade. Verbesserte Arbeitsbedingungen und sicheres Einkommen tragen dazu bei, dass er und seine Familie ein besseres Leben führen können, als er selbst es in jungen Jahren hatte: Seine Kinder besuchen die Schule, er konnte sich ein Haus bauen und unterstützt dazu seine Eltern.
 

Die Menschen hinter der Textilproduktion

Eine faire Textilproduktion ist möglich

Brands Fashion, Melawear und 3Freunde sind in Deutschland die ersten drei Unternehmen, welche die Umsetzung des Textilstandards von Fairtrade in den eigenen Produktionsstätten vorantreiben. Alle drei sind sich einig, dass eine öko-soziale Produktion möglich und notwendig ist.

Melawear
Logo: Melawear

Melawear, als studentisches Projekt  gestartet, produziert in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien, etwa Purecotz, hochwertige Rücksäcke, Sneaker und Kleidungsstücke aus Fairtrade-Baumwolle. Zum ganzheitlichen Ansatz des Unternehmens gehört zudem die Verwendung von Bio-Baumwolle nach den Kriterien des Global Organic Textile Standard (GOTS).

Webseite von Melawear >

3Freunde
Logo: 3Freunde

2012 gründete Stefan Niethammer (einer der drei Freunde) gemeinsam mit einem langjährigen indischen Partner eine eigene Näherei mit der Maßgabe, verbindliche, langfristige Arbeitsplätze zu schaffen und die Näherinnen und Näher zu fairen Konditionen und mit existenzsichernden Löhnen zu beschäftigen. Seitdem werden T-Shirts aus Fairtrade-Baumwolle für Frauen, Männer und Kinder zu fairen Preisen angeboten.

Webseite von 3Freunde >

Brands Fashion
Logo: Brands Fashion

Brands Fashion produziert sozial-ökologische Arbeitsbekleidung und Merchandising. 2017 ist es Brands Fashion gelungen, mit Kaufland den weltweit größten Abnehmer von Fairtrade-Baumwolle für Berufsbekleidung zu gewinnen. Weitere Kunden sind u.a. die norddeutsche Drogeriekette Budnikowsky und die Fußballvereine Borussia Dortmund oder VfB Stuttgart.

Auch für Endkunden hat Brands Fashion eine eigene öko-faire Marke entwickelt: SHIRTS FOR LIFE. Die Produktlinie ist GOTS- und Fairtrade-zertifiziert.

Webseite von Brands Fashion >

Wäscheleine mit Kleidung

Textilien aus fairer Baumwolle

Alle Textilien aus Fairtrade-Baumwolle finden Sie in unserem Produkt-Finder.

Zum Produkt-Finder >