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Fairtrade-Sportbälle

Fair Play – durch Fairen Handel
Egal wo auf der Welt Fußball, Volleyball, Basketball oder Rugby gespielt wird, die meisten Menschen wissen nichts über den Hauptdarsteller jedes Spiels – den Ball.
Der Großteil der Fußbälle stammt aus Pakistan, die größte Anzahl wird im nördlichen Sialkot produziert.
Näher und Näherinnen verdienen oft nur einen Bruchteil des gesetzlichen Mindestlohns. Familien verarmen und eine der Auswirkungen ist, dass auch Kinder mitarbeiten müssen um das Einkommen der Familie zu verbessern.
Fairtrade hilft den Familien und gibt Kindern neue Perspektiven.
Faires Spiel - keine Voraussetzung in der Fußballproduktion
Sialkot ist die Stadt der Bälle. Im Norden von Pakistan wird der größte Teil der weltweit verkauften Fußbälle produziert. Sie werden meist in mühevoller Handarbeit angefertigt. Oft von Nähern und Näherinnen, die unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden.
Sportfreunde Stiller kicken fair!
Die Sportfreunde Stiller unterstützen Fairtrade und setzen beim Kicken auf Fairen Handel!
In der Region Sialkot arbeitet ein Großteil der Bevölkerung in der Fußball-Produktion. Auch in Indien, China und Indonesien werden viele Fußbälle, Volley- und Rugby-Bälle hergestellt.
Die Näher und Näherinnen arbeiten in großen Fabriken oder von zu Hause aus. Es ist üblich, dass sie nicht pro Stunde, sondern pro Ball bezahlt werden. Unbezahlte Überstunden sind an der Tagesordnung und die Gehälter liegen meist weit unter den gesetzlichen Mindestlöhnen.
Kinderarbeit in der Ballproduktion
Um von der Fußballproduktion leben zu können, arbeiten viele Näher das Wochenende durch - 12 Stunden pro Tag. In Indien verdienen sie im Durchschnitt 20 Rupien am Tag (0,29 Euro), der gesetzliche Mindestpreis ist aber drei Mal so hoch - 63 Rupien (0,93 Euro). Aus Armut werden die Eltern gezwungen auch ihre Kinder arbeiten zu lassen um das Familien-Einkommen zu steigern. Laut Unicef waren 2008 44 Millionen Kinder in Südasien von Kinderarbeit betroffen.
Fairplay beginnt vor dem Anpfiff
Durch Fairtrade wird sicher gestellt, dass Näherinnen und Näher einen gerechten Lohn für Ihre mühevolle Handarbeit erhalten.
Die Fairtrade-Prämie ermöglicht es den Angestellten in gemeinsame Projekte zu investieren, die die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen vor Ort verbessern.
Besonders Frauen profitieren von den Fairtrade-Standards. Die Standards verbieten die Diskriminierung von Frauen und schreiben vor, dass die Arbeitgeber darauf achten müssen, dass die Arbeitsbedingungen in Fabriken beziehungsweise Nähzentren speziell auch für die Bedürfnisse von Frauen angemessen sind.
Weitere Informationen:
Fairtrade-Standards für Sportbälle - Sports balls (engl.)
Fairtrade-Produzentengruppen (engl.)
Film: Sportfreunde Stiller kicken fair!



