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Inhaltsbereich: Quinoa

Fairtrade-Quinoa

Bäuerin lässt Quinoa von einer Hand in die andere rieseln.
Quinoa wird in den Hochebenen der Anden angebaut.

Pseudo-Getreide aus den Anden

Quinoa stammt aus Südamerika und ist auch bekannt unter den Begriffen Inkareis, Reismelde, Perureis oder Reisspinat. Die Pflanze gedeiht von Kolumbien bis Chile in subtropischen Höhenlagen bis über 4000 Meter, wo andere Getreideformen nicht mehr angebaut werden können.

In Südamerika ist Quinoa seit 6000 Jahren ein Hauptnahrungsmittel. Fair gehandelte Quinoa-Importe führen nicht nur zur Abwechslung unserer Speisekarte, sie stärken auch die Stellung der Kleinbauern in den Anbauländern.

 

Bauer auf Quinoafeld
Fairtrade-Standards

Erfahren Sie mehr über die Spielregeln des Fairen Handels mit Quinoa und welche Voraussetzungen die Produzenten und Händler erfüllen müssen, damit ihre Produkte mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet werden dürfen.

Säcke die mit Quinoa gefüllt sind.
Produkte mit Fairtrade-Quinoa


In Deutschland gibt es vor allem Süßwaren, in denen Fairtrade-Quinoa verarbeitet wird. In unserer Produktdatenbank können sie nach Fairtrade-Produkten suchen.

Inkareis aus den Anden

Quinoa wurde früher vor allem in den Hochebenen der Anden angebaut. Dort war die Pflanze für die Menschen unentbehrlich, da viele andere Getreidesorten in diesen Höhen nicht gedeihen.

Global.Fair.-Film

 

Der Einkauf im Supermarkt – tagtäglich treffen Kunden kleine Entscheidungen, die für Produzenten rund um den Globus weit reichenden Folgen haben können.

Die Körner in den großen Fruchtständen reifen ungleichmäßig und nach der Ernte müssen sie zuerst getrocknet werden. Die senfkorngroßen Samen der Quinoapflanze haben eine getreideähnliche Zusammensetzung, daher wird Quinoa als Gluten freies  "Pseudogetreide" bezeichnet. Es lässt sich gut anstelle von Reis verwenden. Die Pflanze ist sehr pflegeleicht, und stellt kaum Ansprüche an Wasser und Boden.

In Europa war Quinoa als Nahrungsmittel bis in das 20. Jahrhundert hinein nahezu unbekannt. Auch heute ist es  bei uns als Lebensmittel noch nicht sehr verbreitet. Doch fair gehandelte Quinoa-Importe führen nicht nur zur Abwechslung unserer Speisekarte, sie stärken auch die Stellung der Kleinbauern in den Anbauländern.

Fairtrade stärkt Quinoa-Kooperativen

Der Quinoa-Anbau unter Fairtrade-Bedingungen ist für die Produzenten eine Chance ihre Lebenssituation zu verbessern:

Sie bekommen einen stabilen Mindestpreis für ihre Produkte und außerdem eine Fairtrade-Prämie, mit der soziale Gemeinschaftsprojekte finanziert werden können.

Dadurch werden die Produzenten und Produzentinnen in die Lage versetzt am Weltmarkt zu agieren und ihr Einkommen zu steigern.

Weitere Informationen:

Fairtrade-Standards Quinoa - Cereals (engl.)

Fairtrade-Mindestpreise und -Prämien (engl.)

Fairtrade-Produzentengruppen (engl.)

Fairtrade-Partnerfirmen 

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