Servicemenü




Drucken!

Inhaltsbereich: Fairtrade-Standards

Fairtrade-Standards für Honig

Kind mit Blumen
Die Fairtrade-Standards verbieten Kinderarbeit - so wird den Kindern eine bessere Zukunft ermöglicht.

Spielregeln für den Fairen Handel

Fairtrade-Standards für Honig fördern gezielt Kleinbauernfamilien. Sie sorgen dafür, dass die Produzenten und Produzentinnen einen festen Mindestpreis für ihren Honig bekommen. Außerdem werden die Bienenzüchter-Organisationen direkt mit den Fairtrade-Käufern in Kontakt gebracht. Dadurch fallen Zwischenhändler weg und die Handelswege verkürzen sich.

Honig-Produzenten sind Kleinbauern-Familien, die in Kooperativen oder Verbänden organisiert sind, die demokratisch verwaltet werden und den Produzenten und Produzentinnen gehören.

 

Die Fairtrade-Standards für Honig schreiben unter anderem vor:

  • Der Fairtrade-Preis wird direkt an die Produzenten-Organisationen ausgezahlt.

  • Umweltstandards beschränken den Einsatz von Agro-Chemikalien, verbieten genmanipulierte Pflanzen und fördern eine nachhaltige Produktion.

  • Die Produzenten erhalten auf Wunsch eine Vorfinanzierung der Ernte von 60 Prozent des Vertragspreises.

  • Zusätzlich zum Einkaufspreis wird eine Fairtrade-Prämie gezahlt. Diese muss von den Bienenzüchter-Organisationen für soziale und ökonomische Investitionen verwendet werden. Zum Beispiel für Bildungsprojekte, Gesundheitsvorsorge, Werkzeuge oder Kredite für die Mitglieder der Kooperative.

  • Illegale Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten.

Weitere Informationen:

Fairtrade-Standards Honig (engl.)  

Fairtrade-Mindestpreise (engl.)

Fairtrade-Produzentengruppen (engl.)  

Fairtrade-Partnerfirmen

 


Twitter FacebookMail