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Inhaltsbereich: Honig

Fairer Handel mit Honig

Imker mit Honigwaben
Mit dem Verkauf von Honig zu Fairtrade-Bedingungen können Kleinbauern ihr Einkommen steigern.

Preiskämpfe am Honigmarkt

Die Deutschen sind Weltmeister: im Honigschlecken. Fast 1,5 Kilo essen sie pro Person und Jahr. Für viele Kleinbauern in den Ländern des Südens ist Honig ein wichtiges Nebenprodukt. Durch den Verkauf von Honig können sie – neben der Produktion von Agrarprodukten - ihr Einkommen verbessern. Dabei sind sie häufig abhängig  von Zwischenhändlern, die den Bauern und Bäuerinnen nur einen Bruchteil des eigentlichen Marktwertes auszahlen.

Die heimische Produktion könnte die große Nachfrage an Honig alleine nicht decken.  Daher stammt ein großer Prozentteil des Honigs, der in die USA und Europa importiert wird, von verarmten Bienenzüchtern aus Asien oder Lateinamerika.

 

Imker Miguel und seine Tochter
Honig aus Mexiko

Kaum, dass der Kaffee versorgt ist, macht sich Miguel auf zu seinem eigentlichen Tagwerk: Honig ernten. 60 Bienenstöcke besitzt der 32jährige Mexikaner.

gelbe Blüte
Fairtrade-Standards

Fairtrade-Honig unterstütz gezielt Kleinbauern. Häufig ist Honig ein Nebenprodukt um das Gehalt der Bauernfamieln aufzubessern.

Honig auf einem Teller
Honig kaufen!

Es gibt viele verschiedene Sorten von Fairtrade-Honig. In der Produktdatenbank können Sie nach Sorten, Herstellern und Verkaufsstellen recherchieren. 

Bienensterben lässt Honigpreise steigen

Heftige Preiskämpfe auf dem Honigmarkt hatten dazu geführt, dass die Preise stark gesunken sind und Imker nicht mehr von ihrem Einkommen leben konnten

Global.Fair.-Film

 

Der Einkauf im Supermarkt – tagtäglich treffen Kunden kleine Entscheidungen, die für Produzenten rund um den Globus weit reichenden Folgen haben können.

Seit einigen Jahren sterben weltweit die Bienenvölker. Eine einheitliche Ursache ist nicht auszumachen, je nach Region hat der Rückgang der Bienenpopulationen andere Gründe. Eine Folge des Bienensterbens ist, dass die Marktpreise für Honig wieder gestiegen sind.

Trotzdem stehen viele Bienenzüchter-Familien vor Problemen: Sie leben in abgeschiedenen Gegenden ohne Zugang zu Marktinformationen und weit ab von Städten und Transportwegen. Honig wird nicht an der Börse gehandelt. Produktionskosten, Klima, Vegetationszonen und die Anzahl der Bienen haben Einfluss auf die Honigpreise.

Fairtrade stärkt Imker-Familien

Fairtrade gibt den Bienenzüchtern und ihren Familien eine Sicherheit, und hilft ihnen dabei, dass sie ihren Honig zu festen Mindestpreisen verkaufen können. So sind die Familien unabhängig von Schwankungen der Marktpreise und sie können sich ein besseres Leben ermöglichen.

 

Die Fairtrade-Prämie ermöglicht es den Kooperativen zusätzlich in gemeinsame Projekte für die Zukunft zu investieren.

Weitere Informationen:

Fairtrade-Standards Honig - Honey (engl.)  

Fairtrade-Mindestpreise (engl.) 

Fairtrade-Produzentengruppen (engl.)  

Fairtrade-Partnerfirmen

 

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