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Fairtrade-Standards für getrocknete Früchte

Spielregeln für den Fairen Handel
Fairtrade-Standards für getrocknete Früchte fördern gezielt Kleinbauernfamilien. Sie sorgen dafür, dass die Produzenten und Produzentinnen einen festen Mindestpreis für ihre Früchte bekommen.
Fairer Handel ist außerdem direkter Handel: Das bedeutet, dass Zwischenhändler wegfallen und sich die Handelswege verkürzen.
Produzenten von getrockneten Früchten sind Kleinbauern-Familien, die in Kooperativen oder Verbänden organisiert sind, die demokratisch verwaltet werden und den Produzenten und Produzentinnen gehören.
Fairtrade-Standards für getrocknete Früchte stehen unter anderem für:
- Der garantierte Mindestpreis wird direkt an die Produzenten-Kooperativen ausgezahlt.
- Umweltstandards schränken den Gebrauch von Agro-Chemikalien ein, verbieten genmanipulierte Pflanzen und fördern eine nachhaltige Produktion.
- Die Produzenten erhalten auf Wunsch eine Vorfinanzierung der Ernte von 60 Prozent des Vertragspreises.
- Zusätzlich zum Mindestpreis muss eine Fairtrade-Prämie bezahlt werden. Diese muss von der Kooperative für soziale und ökonomische Projekte eingesetzt werden, die der Gemeinschaft zu Gute kommen.
- Alle Formen der Zwangsarbeit sind verboten – illegale Kinderarbeit ist ebenfalls ausgeschlossen.
Fairtrade bietet Kleinbauern-Organisationen damit die Möglichkeit ihre Lebensstandards und ihre Arbeitsbedingungen nachhaltig aus eigener Kraft zu verbessern.
Weitere Informationen:
Standards getrocknete Früchte - Prepared and Preserved Fruit and Vegetables (engl.)
Fairtrade-Mindestpreise (engl.)
Fairtrade-Produzentengruppen (engl.)
