Inhaltsbereich: Getrocknete Früchte
Fairer Handel mit getrockneten Früchten

Ein Sicherheitsnetz für Kleinbauern
Getrocknete Mangos aus Burkina Faso oder Trocken-Datteln aus Tunesien werden in Deutschland ebenfalls mit Fairtrade-Siegel verkauft.
Oft ist die Produktion von getrockneten Früchten die einzige Einnahmequelle von Kleinbauernfamilien. Der Fairen Handel stellt für sie ein wichtiges Sicherheitsnetz in Zeiten schwankender Marktpreise dar: Ein fester Mindestpreis und eine Fairtrade-Prämie sind für die Produzenten wichtig, damit sie in ihre Zukunft investieren können. Mit den Prämiengeldern können zudem Projekte finanziert werden, die auch der umliegenden Region zu Gute kommen. Zum Beispiel beim Bau einer Schule, die auch von den Kindern der angrenzenden Dörfer besucht wird.
Fairtrade stärkt Frauen
Die Fairtrade-Standards schreiben vor, dass besonders der Anteil von Frauen in der Produktion von getrockneten Früchten gesteigert werden soll.
Sie müssen an allen wichtigen Treffen und Entscheidungen der Kooperative beteiligt werden. Außerdem müssen die Einnahmen direkt an die Frauen ausgezahlt werden und nicht - wie häufig üblich - an die Ehemänner.
Es gibt viele verschiedene Arten von getrockneten Früchten, die das Fairtrade-Siegel tragen: zum Beispiel Rosinen, Sultaninen, Aprikosen, Mangos oder Datteln.
Weitere Informationen:
Standards getrocknete Früchte - Prepared and Preserved Fruit and Vegetables (engl.)
Fairtrade-Mindestpreise (engl.)
Fairtrade-Produzentengruppen (engl.)



