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Fairtrade-Früchte

Preisdruck auf dem Früchtemarkt
Millionen von Menschen auf der ganzen Welt – darunter viele Kleinbauern in den südlichen Ländern – arbeiten in der Produktion und Weiterverarbeitung von Frischeproduktion. Früchte sind nicht nur für die Einkünfte der Familien wichtig, sondern bilden auch die Nahrungsgrundlage vieler Menschen. Da der Früchte-Markt in der Hand von Großunternehmen liegt, ist es für Kleinbauern und Arbeiter und Arbeiterinnen auf Plantagen oft schwierig ihren Lebensunterhalt zu sichern. Der Faire Handel gibt diesen Menschen Sicherheit und hilft ihnen ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Beschäftigte leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen
Auf großen Plantagen landet lediglich ein Bruchteil der Erlöse bei den Beschäftigten und auch Kleinbauernfamilien erzielen nur sehr niedrige Gewinne mit ihren Früchten. Insgesamt fließen im Durchschnitt vier Prozent der Einnahmen in die Länder zurück, in denen die Bananen produziert werden.
Fairtrade-Bananen Film
Rund um den Globus gedeihen Bananen in Äquatornähe – im so genannten Bananengürtel. Der Film zeigt Ihnen wie der Faire Handel mit Bananen funktioniert und wie er das Leben von Bananen-Bauern und Arbeitern verändert.
Fairer Handel am Beispiel Bananen
Der Marktpreis für Bananen ist in der letzten Zeit immer weiter gefallen. Dadurch verschlechtert sich zusehend die Situation der Plantagenarbeiter und der Kleinbauernfamilien. Auf vielen Plantagen arbeiten die Beschäftigten zwischen 12 und 14 Stunden pro Tag. Überstunden werden nicht bezahlt und wenn es Arbeits-Verträge gibt, laufen diese meist nur über wenige Monate.
Hoher Pestizid-Einsatz
Auf einer typischen Bananenplantage in Zentralamerika landen pro Jahr und pro Hektar 30 Kilogramm Pestizide. Der Pestizid-Einsatz ist dort zehn Mal höher als bei der Landwirtschaft in den Industrieländern. Der übermäßige Gebrauch von chemischen Pflanzenschutzmitteln hat ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigen und der Menschen, die in der nahen Umgebung der Plantagen leben. Auch die Natur leidet unter den Folgen – Gewässer werden durch Pestizide verschmutzt und in den angrenzenden Flüssen sterben Fische und andere Wassertiere.
Fairtrade schafft bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen
Für den fairen Bananenhandel gelten Mindestpreise, die in den Fairtrade-Standards vorgeschrieben werden. Sie sind unabhängig von den Preisschwankungen auf den Märkten zu bezahlen. Zusätzlich erhalten die Kleinbauern-Organisationen oder Plantagen eine Fairtrade-Prämie für Investitionen in die Infrastruktur, in Bildung, Gesundheit und ökologische Verbesserungen. So wird es den Bauern und Arbeiterinnen ermöglicht in eine bessere Zukunft zu investieren.
Weitere Informationen zu Fairtrade-Früchten
Standards Früchte - Kleinbauern - Fresh Fruit (engl.)
Standards Früchte - Plantagen - Fresh Fruit (engl.)
Liste (engl.) aller Fairtrade-Früchte-Kooperativen
Statement Fairtrade und Bio (207 KB)



