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Inhaltsbereich: Fairtrade-Standards

Fairtrade-Standards

Blumenpflückerin
Die Fairtrade-Standards schreiben vor, dass den Blumenfarmen eine Fairtrade-Prämie ausgezahlt werden muss.

Spielregeln für den Fairen Handel

Fairtrade steht für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen.
Das bedeutet vor allem:

  • Eine Vertretung der Arbeiter und des Managements wird gewählt (der so genannte Joint Body). Diese Vertretung entscheidet über die Verwendung der Fairtrade-Prämie. Arbeitern und Arbeiterinnen wird ein Einspruchsrecht eingeräumt.

  • Die Fairtrade-Prämie muss für die Entwicklung der Gemeinschaft verwendet werden und dafür, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

 

Desweiteren gelten folgende Regeln:

  • Zwangsarbeit und Arbeiten für Kinder unter 15 Jahren sind verboten. Bei Kindern über 15 Jahren, die auf der Farm beschäftigt sind, darf die Arbeit die Schulbildung nicht beeinträchtigen. Kinder dürfen keiner Arbeit ausgesetzt werden, die gesundheitsgefährdend ist.

  • Auf der Blumenfarm ist eine eigenständige, unabhängige Vertretung der Beschäftigten zugelassen.

  • Löhne müssen gleich oder höher als die regionalen Durchschnittslöhne oder der lokale Mindestlohn sein.

  • Um Verletzungen zu vermeiden müssen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Sicherheit der Arbeiter vorhanden sein. Eine detaillierte Auflistung von Sicherheitsvorschriften speziell für die Blumenproduktion schränkt den Gebrauch von Agro-Chemikalien ein und untersagt den Einsatz von verbotenen Pestiziden.
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