Inhaltsbereich: Fairtrade-Multiplikatoren im Portrait
Fairtrade-Multiplikatoren: Patricia und Christine
Die beiden jungen Frauen Patricia Rodríguez und Christine Baumeister verbindet vieles: Beide sind aktive Mitarbeiterinnen im Eine-Welt-Laden-Aachen und seit kurzem engagieren sie sich ehrenamtlich als Multiplikatoren von TransFair. In Supermärkten, auf Messen und in Schulen wollen Sie Menschen über den Fairen Handel informieren und mit Fairtrade- Produkten in Kontakt bringen.
In ihrem Job als Mitarbeiterin des Aachener Weltladens ist Patricia, die aus Puerto Rico stammt, äußerst aktiv: Während der Fairen Woche 2007 sorgte sie dafür, dass der Film "Schwarzes Gold" im Aachener Weltladen gezeigt wurde.
Gemeinsam an einem Strang ziehen
Bereits vor vielen Jahren lernte die Puerto Ricanerin in den USA das Fairtrade-Konzept kennen und wollte alles über dieses Thema erfahren. Deshalb entschied sie sich, als Multiplikatorin für Transfair zu arbeiten. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin möchte sie einiges bewegen: "Viele Menschen verstehen nicht, wo der Unterschied zwischen Fairtrade-Produkten und koventionellen Produkten liegt und wissen nicht, wo es die fairen Produkte zu kaufen gibt." Nur im Weltladen über die Vorteile des Fairen Handels zu informieren reiche nicht aus, es müsse auch an anderen Orten über das Fairtrade-Konzept informiert werden. Daher möchte Patricia Aktionen in Supermärkten, Schulen und Unis begleiten. Sie möchte den Menschen zeigen, dass es egal ist, wo der Faire Handel stattfindet, ob nun im Supermarkt oder im Weltladen. "Wir alle ziehen an einem Strang", findet die engagierte Multiplikatorin.
Lernen um zu verändern
Durch Patricia hat auch Ihre Kollegin Christine erfahren, dass TransFair immer wieder Multiplikatoren sucht. Auch Christine findet es wichtig, dass die Menschen den Fairen Handel kennen lernen. Durch die Schulungen von TransFair möchte Sie vor allem lernen, den Kunden ihre Fragen zum Fairen Handel besser beantworten zu können, um die Idee noch populärer zu machen. "Es wäre toll", meint Christine, "wenn der Faire Handel irgendwann so sehr boomen würde wie die Bio-Branche. Früher konnte sich ja schließlich auch niemand vorstellen, dass es einmal ganze Supermärkte gibt, die nur Bioprodukte verkaufen."

