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Inhaltsbereich: Fußball-Produzenten

Fairtrade-Sportbälle

Näherinnen aus Pakistan mit Fußbällen.
Die Fußballproduktion ist in Pakistan Handarbeit. Näherinnen sitzen bis zu drei Stunden an einem Ball.

Fair Play – durch Fairen Handel

Egal wo auf der Welt Fußball, Volleyball, Basketball oder Rugby gespielt wird, die meisten Menschen wissen nichts über den Hauptdarsteller jedes Spiels – den Ball.

Der Großteil der Fußbälle stammt aus Pakistan, die größte Anzahl wird im nördlichen Sialkot produziert.

Näher und Näherinnen verdienen oft nur einen Bruchteil des gesetzlichen Mindestlohns. Familien verarmen und eine der Auswirkungen ist, dass auch Kinder mitarbeiten müssen um das Einkommen der Familie zu verbessern.

Fairtrade hilft den Familien und gibt Kindern neue Perspektiven.

Kubra kurshed ist Ballnäherin in Sialkot
Sialkot - die Stadt der Bälle

In Pakistan ist es den meisten Frauen auf dem Lande verboten extern arbeiten zu gehen. Kubra Kurshed stellt in dieser Gesellschaft eine Ausnahme dar.

Nahaufnahme von einem Fußball der gerade zusammengenäht wird.
Fairtrade-Standards

Hier erfahren Sie, welche Spielregeln Nähzentren und Händler einhalten müssen, damit Sportbälle mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet werden können.

Fairtrade-Fußball auf weißem Hintergrund
Fairtrade-Bälle einkaufen!

In der Fairtrade-Produktdatenbank können Sie nach verschiedenen Ballarten suchen und erfahren, wo Sie fair gehandelte Sportbälle kaufen können.

Faires Spiel - keine Voraussetzung in der Fußballproduktion

Sialkot ist die Stadt der Bälle. Im Norden von Pakistan wird der größte Teil der weltweit verkauften Fußbälle produziert. Sie werden meist in mühevoller Handarbeit angefertigt. Oft von Nähern und Näherinnen, die unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden.

Sportfreunde Stiller kicken fair!

Die Sportfreunde Stiller unterstützen Fairtrade und setzen beim Kicken auf Fairen Handel!

In der Region Sialkot arbeitet ein Großteil der Bevölkerung in der Fußball-Produktion. Auch in Indien, China und Indonesien werden viele Fußbälle,  Volley- und Rugby-Bälle hergestellt. Die Näher und Näherinnen arbeiten in großen Fabriken oder von zu Hause aus. Es ist üblich, dass sie nicht pro Stunde, sondern pro Ball bezahlt werden. Unbezahlte Überstunden sind an der Tagesordnung und die Gehälter liegen meist weit unter den gesetzlichen Mindestlöhnen.

Höhere Stücklöhne

Für einen fair gehandelten Ball bekommen die Näherinnen und Näher je nach Qualität des Balles 16 bis 25 Prozent mehr, als für einen Ball, den die Fabriken an einen kommerzielle Kunden verkauft. Der Stücklohn für einen Ball der Qualität A zum Beispiel liegt bei 65 Rupien (59 Cent). Für einen konventionellen Ball gleicher Qualität bekommt der Näher beziehungsweise die Näherin 52 Rupien, also 47 Cent. Faire Bälle der Qualität B werden mit 52 PKR (0,47 EUR) je Stück entlohnt, konventionelle B-Bälle normalerweise mit 44 bis 48 PKR (0,40 bis 0,43 EUR). 

Fairplay beginnt vor dem Anpfiff

Besonders Frauen profitieren von den Fairtrade-Standards. Die Standards verbieten die Diskriminierung von Frauen und schreiben vor, dass die Arbeitgeber darauf achten müssen, dass die Arbeitsbedingungen in Fabriken beziehungsweise Nähzentren speziell auch für die Bedürfnisse von Frauen angemessen sind. 

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