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Fair Play trifft auf Fairtrade

Halbzeitaktion bei Borussia Dortmund
Beim Bundesligaspiel Borussia Dortmund gegen 1. FC Köln am 4, März 2011 unterstützte der Fairtrade-Botschafter Joachim Król gemeinsam mit den beiden Oberbürgermeistern Ullrich Sierau (Dortmund) und Jürgen Roters (Köln) die Aktion „Fair play trifft auf Fairtrade“.
Im REWE-Familienblock konnten sich die Zuschauer bereits vor dem Spiel von der hohen Qualität von Fairtrade-Produkten überzeugen. In der Halbzeitpause fand dann ein Torwandschießen zwischen den prominenten Dortmund und Köln-Anhängern statt und auf der Südtribüne hisst der Fan-Club Oeventrop-Freienohl ein Riesenbanner.
Król: Welt ein Stück gerechter machen
Joachim Król, der bekannte TV- und Fernsehschauspieler, ist seit frühster Kindheit Fan der Borussia und treuer Stadiongast in Dortmund. So leidenschaftlich er den BVB bei Heimspielen nach vorne peitscht, so überzeugt ist er von der Fairtrade-Idee: „Wir haben durch unser Konsumverhalten die Chance die Welt etwas gerechter zu machen. Fairtrade-Produkte sind dabei eine tolle Möglichkeit!“
Bildergalerie - Aktion "Fair Play trifft auf Fairtrade"







Interview mit Joachim Król
Im Vorfeld des Bundesligaspiels hatten wir die Gelegenheit Joachim Król zu seiner Leidenschaft für Borussia Dortmund und seinem Engagement für Fairtrade zu befragen.
TransFair: Sie sind treuer Dauerkartenbesitzer. Schaffen Sie es überhaupt trotz der vielen Dreharbeiten bei allen Heimspiel vor Ort zu sein?
Król: Es geht halt nur wenn´s geht, leider. Aber durch meine viele Reiserei habe ich in dieser wunderbaren Saison einige unserer Auswärtstriumphe beiwohnen können. Auch nicht schlecht.
Sie kommen ja ursprünglich aus Herne. Wäre es da nicht naheliegender gewesen Fan von Schalke oder Bochum zu werden?
Niemals! Mit Hans Tilkowski sind viele Herner Herzen mit nach Dortmund gewandert.
Können Sie sich noch an Ihren ersten Stadionbesuch erinnern? Was hat Sie dabei am meisten beeindruckt?
Sicherlich diese riesige Menschenmenge, die Atmosphäre, diese machtvolle Männergesellschaft. Beeindruckend für einen kleinen Jungen an der Hand des Vaters.
Was war bislang Ihr schönstes Erlebnis in diesem Stadion?
Da gibt es so viele mitlerweile. Keines will ich missen. Vielleicht die Meisterschaft '95
Die aktuelle Saison ist an Rekorden und Superlativen kaum zu übertreffen. Was ist Ihrer Meinung nach das Geheimnis des aktuellen Erfolgs?
Kurz und knapp: Leidenschaft, Kompetenz, Spaß.
Neben Jürgen Klopp sind auch Sie seit letztem Jahr der Öffentlichkeit als „Fan“ von Fairtrade bekannt. Wie kam es dazu?
Nachdem ich Fairtrade schon als Käufer wahrgenommen hatte, fragte mich Dieter Overath (Anm. d. Red.: Geschäftsführer von TransFair e.V.) über meine Agentur an, ob ich mir ein Engagement für Fairtrade vorstellen könnte. Da musste ich nicht lange überlegen.
Warum denken Sie ist es wichtig, dass es fair gehandelte Produkte gibt?
Warum ist es wichtig fair zu spielen? Um das Spiel nicht kaputt zu machen. Warum ist es wichtig fair zu handeln und zu konsumieren? Um das Zusammenleben in unserer globalisierten Gesellschaft lebenswerter und gerechter zu machen.
Haben Sie sich schon einmal selbst von den positiven Auswirkungen von Fairtrade bei Produzenten vor Ort in Lateinamerika, Afrika oder Asien überzeugen können – auf Reisen oder bei Dreharbeiten im Ausland?
Leider noch nicht. Aber wir arbeiten daran. Vielleicht klappt es nächstes Jahr.
Welche fair gehandelten Produkte lassen sich Ihrer Meinung einfach in den wöchentlichen Einkauf integrieren?
Eigentlich die ganze Palette!
Und eine letzte Frage: Was ist Ihr Lieblings Fairtrade-Produkt?
Der Fußball von Derbystar!

